Ein Beispiel
des überparteilichen Beitrags der CDU zum Gemeindeleben sind
allgemeinpolitische Berlinfahrten, an denen jedermann
teilnehmen kann und mitfährt, Fahrten, die Politik
parteiübergreifend verständlich machen.
Hier einige Fotos
der Fahrt 2008
Reichstag, Auswärtiges Amt, Vorstandszimmer
im Konrad-Adenauer-Haus oder ein Fraktionsvorstandszimmer im
Bundestag, Mittagessen in der "Eins" des
ARD-Hauptstadtstudios -
Mitreisende der CDU-Fahrten können
vielfach einen Blick hinter die Kulissen der Macht werfen und sich neben
dem Fernsehbild ein eigenes Bild machen
Reisebericht 2007
Auf der Spur des Kennedy-Mythos
Ein voll besetzter Bus fuhr von Behlendorf
nach Berlin und spürte dem legendären Kennedybesuch von 1963
nach. Für exakt 8 Stunden und 8 Minuten stand der Mythos der
berühmtesten amerikanischen Familie im Mittelpunkt der
Tagesreise, genau so lang war seinerzeit der
Jahrhundertbesuch des amerikanischen Präsidenten John F.
Kennedy im geteilten Berlin. Es fehlte weder eine kritische Bewertung von Kennedys
Innenpolitik, noch fehlten Hintergrundinformationen, von der
Zahl der eingesetzten Polizei-Motorräder (21 als Eskorte, 60
für die Fahrtroute) über das für die Präsidenten-Entourage
extra geschaltete abhörsichere Telefonnetz bis zum Aufheben
des "Nachtbackverbotes", damit die jubelnden Zuschauer
verpflegt werden konnten.
Seit das erste Kennedymuseum vor kurzem gegenüber dem
Brandenburger Tor am Pariser Platz eröffnet wurde, "ist
Kennedy ein Berliner", lautet das Motto des privat
finanzierten Museums. Neben dem Mythos Kennedy war aber auch
der so genannte Fluch der Kennedys zu ahnen. Nach dem
Präsidenten JFK 1963 wurde 1968 sein Bruder Robert als
Präsidentschaftskandidat ermordet. Fünf Familienmitglieder
starben bei Flugzeugabstürzen. Ein Drogentod unter den
Nachkommen, unheilbare Krankheiten, der Tod des dritten
Kindes von John F. Kennedy und seiner Frau Jacqueline, der
Autounfall des späteren Senators und Kennedybruders Edward
unter Alkohol und nicht zuletzt die Krankheiten des
Präsidenten selbst, zeigten die Licht- und Schattenseiten
einer Familie.
Die Gruppe aus Behlendorf besuchte anschließend das
Schöneberger Rathaus, wo Kennedy kameragerecht ausgerufen
hatte: "Ich bin ein Berliner!". Den Besuchern wurden als
Gästen der Willy-Brandt-Stiftung im Rathaus die Parallelen
zur Symbolpolitik Brandts mit dem Warschauer Kniefall und
dem Ziel "Wandel durch Annäherung" in der Ostpolitik
aufgezeigt. Nach dem Protokoll war US-Präsident Kennedy in
Berlin Gast Willy Brandts, der Regierender Bürgermeister
war, und nicht Gast von Bundeskanzler Konrad Adenauer, denn
Berlin gehörte offiziell noch nicht zur Bundesrepublik
Deutschland.
Die Besuchsfahrt klang mit einem Besuch des hundertjährigen
KaDeWe aus, das als Kaufhaus des Westens seit 1907 den
Unterschied zwischen West-Berlin und Ost-Berlin über die
Trennung von 1961 bis 1989 hinaus unterstreicht. Seit 2003
besichtigen die Behlendorfer Berliner Politikadressen, z.B. Reichstag, das
Auswärtige Amt oder das Konrad-Adenauer-Haus, immer bis in
das Fraktionsvorstandszimmer oder zum Stuhl der
Parteivorsitzenden.
Fotos:
Der Adler im Bundestag (Copyright Andreas Henschel)
Behlendorfer im Treppenhaus des Konrad-Adenauer-Hauses (Foto
NN)
©
Will McBride Kennedy, Brandt und Adenauer verlassen das
Brandenburger Tor, Berlin, 26.06.1963.
©
Camera Work.
Außenansicht Museum The Kennedys