Billy Joel und Elton John als Vorbild

Klaus
Porath, Jahrgang 66, kommt das zweite Mal ins Brinkhuus Behlendorf.
Wieder setzt er sich an seinen Flügel und spielt Hits aus vier
Jahrzehnten. Weil er ein „Wiederholungstäter“ ist hat behlendorf.net ein
kleines Interview mit dem sympathischen Sänger geführt. Er lebt in
einem kleinen Dorf östlich von Lübeck und inmitten einer
Heidelandschaft: in Palingen.
Das wievielte Mal treten Sie in Behlendorf auf?
Es ist mein zweites Konzert im Brinkhuus für den Kulturverein Behlendorf.
Sie
nennen sich Piano Man, wie Billy Joel mit seiner Platte Piano Man und
der Ballade von Billy the Kid. Führen Sie auch so ein einsames Leben?
"Piano
Man" ist für mich in erster Linie eine Berufsbezeichnung, und zwar für
einen Pianisten, der bekannte und vom Publikum gewünschte Lieder singt.
Wobei Billy Joel, der nach seinem ersten Hit "Piano Man" gemeinhin so
bezeichnet wird, neben Elton John zu den Musikern gehört, die die
Aufgabe, sich als Sänger selber am Klavier zu begleiten, in meinen
Augen am besten erfüllt. Da meine großer Durchbruch erst noch
bevorsteht trete ich vor deutlich weniger Publikum auf, aber ein gutes
Maß an Einsamkeit tut auch mir als Ausgleich gut! Wobei ich Billy Joel
auch darin hinterherhinke, dass ich noch keine zwei Ehen "an die Wand
gefahren habe".
Bereits 1991 habe ich Sie bei einer Familienfeier spielen hören – wollten Sie immer schon Musiker werden, wann wurden Sie Profi?
Bis
ich mit 21 Jahren mein Abitur gemacht und meine Wehrdienstzeit von
damals noch 15 Monaten hinter mich gebracht habe, hatte ich mir gar
keine Gedanken gemacht, welchen Beruf ich ergreifen wollte. Profi wurde
ich erst nach verschiedenen erfolglosen Anläufen einen richtigen Beruf
zu erlernen 1995. Übrigens bin ich gerade dabei über all das ein Buch
zu schreiben. Vielleicht komme ich also das nächste mal auf Lesereise
nach Behlendorf?
Wie sucht ein Musiker Entspannung, treiben Sie Sport oder hören Sie Musik?
Natürlich höre ich selber viel Musik, aber ich interessiere mich auch sehr für gute Filme!
Waren Sie auch schon einmal unabhängig von Ihren Auftritten in Behlendorf, am See, im Wald oder in der Feldmark?
Privat
war ich bislang noch nicht in Behlendorf, was sich natürlich schnell
ändern ließe, denn es ist ja nicht gerade weit weg von Palingen.
Samstag, 11. Februar 2012, 20 Uhr, Brinkhuus Behlendorf. Eintritt frei – Spenden für den ausrichtenden Brinkhuusverein sind erwünscht.






